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Ostseesand am Berliner Strand?

Ja, tatsächlich! Der Strand am Freibad Wannsee ist echter Ostseesand aus Travemünde. Eine maritime Note 10 Minuten vom Großstadtflair entfernt – das gibt es nur in Berlin. Das Strandbad Wannsee hat seine Tore während der Sommermonate bis zum 30. September geöffnet. Die aktuellen Öffnungszeiten stehen auf der Website zum Nachlesen zur Verfügung.

Anfahrt 

Um das Strandbad zu besuchen stehen Ihnen viele verschiedene Möglichkeiten der Anfahrt zur Auswahl. Für alle Autofahrer stehen 350 Parkplätze zur Verfügung. Wenn Sie lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchten, ist "Nikolassee" die nächstgelegene Station der S-Bahnlinie S1 oder S7. Außerdem bedient die Buslinie 218 die Haltestelle "Kronprinzessinnenweg/Ecke Wannseebadweg". Beide Haltestellen sind einen 10-minütigen Fußmarsch vom Eingang des Strandbades entfernt.

Geschichte

Anfang des letzten Jahrhunderts war das Baden im Wannsee verboten und unter Umständen kostspielig. Fünf Reichsmark Strafe waren zu entrichten, wenn man in knapper Bekleidung am liebsten Ausflugsort der Berliner erwischt wurde. Doch der Andrang der Strandbadbesucher stieg, daraufhin gaben die Behörden dem Wunsch der Berlinerinnen und Berliner mit strengen Auflagen nach. So wurde eine korrekte Badebekleidung, sowie das Nutzen des vorgesehenen Strandabschnittes von der Polizei überprüft. Es gab drei: für Familien, für Damen und einen für Herren. Zusätzlich schützten Holzzäune und Umkleidezelte die Badegäste vor unerwünschten Blicken.
Die Besucher zahlten nun Eintritt und Händler und Kioskbesitzer nutzten die Gunst der Stunde und boten Eis, Süßes und erfrischende Getränke an. In den 1920er Jahren geriet das Freibad am Wannsee vorübergehend in öffentliche Hand, genauer in die Hände des sozialdemokratischen Stadtrates Hermann Clajus. Er veranlasste eine Renovierung des Strandbades. Sanitäre Anlagen wurden erneuert und die einstiegen Umkleidezelte durch Holzhütten ersetzt. Auch im Winter hatte die Anlage geöffnet und lud zum Eisbaden und Schlittschuhlaufen ein. Im Jahr 1928 wird die Haltestelle „Wannsee“ ein Teil des Netzes der Berliner S-Bahn. Eine Entscheidung, die eine weitere Investition nötig macht. Durch die gute Erreichbarkeit steigt die Zahl der Badbesucher weiter an und erfordert einen weiteren Ausbau der Anlage. Einer Erweiterung des Strandbades im geplanten Umfang stand 1929 die Weltwirtschaftskrise im Weg. Doch Clajus setzte Anfang der 1930er Jahre ein Feriendorf mit einem ausreichenden Essensangebot für Kinder sowie kleinere Anbauten durch, um die Kapazitäten des Strandbades auszuweiten. Nachdem 1933 die NSDAP an die Macht kam, nahm sich der Sozialdemokrat Clajus aus Angst vor den Truppen der SA das Leben. Danach wird größtenteils parteitreues Personal eingesetzt. SA Kapellen und NS Propaganda regieren jetzt das Treiben am Strandbad, dessen Besucherzahlen nicht einmal während des Krieges stagnieren. Nach Kriegsende eröffnen weitere Freibäder im Berliner Stadtgebiet. Das wirkt sich auf die Menge der Gäste am Wannsee aus. Erstmals seit Beginn des 20. Jahrhunderts muss die Badleitung einen Rücklauf der Zahlen feststellen. Nichts desto trotz bleibt das Strandbad am Wannsee eines der beliebtesten Ausflugsziele von Berlinerinnen und Berlinern und trägt daher den Spitznamen "Die Badewanne der Berliner".



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