relexa hotel Berlin ****
Jetzt online buchen





SSL





SSL




mehr Details angeben

Tequila - Wissenswertes

-schon um 200 n. Chr. tranken die Azteken den vergorenen Saft einer Agave (eine Vorstufe des Tequila), der auch heute noch in sogenannten Pulquerias in Mexiko ausgeschenkt wird

 

-im 16. Jahrhundert unterzogen die Spanier den in Mexiko so beliebten Trank einem "modernen" Destillationsverfahren und es entsstand der vino mezcal

-um 1870 wurde der Agavenanbau kultiviert und der vino mezcal in seiner heutigen Form gebrannt nahm den Namen seiner Region an Tequila

-die Stadt Tequila ist eine Kleinstadt im Bundesstaat Jalisco

-das Herz der Agave schmeckt sĂŒĂŸ und findet auch heute noch in vielerlei Hinsicht Verwendung bei der Herstellung alttĂ€glicher Heil- und Nahrungsmittel

-der Siegeszug des Agavenbrandes begann natĂŒrlich in seinem Ursprungsland Mexiko

-die spanische Kolonialherrschaft stand dem Erfolg des Tequilas abgeneigt gegenĂŒber, da sie eher daran interessiert waren eigene Spirituosen zu exportieren und verkaufen

-so reagierten die spanische Regierung mit einem Herstellverbot, dass aber keinen Erfolg brachte, da der Agavenbrand daraufhin nahezu uneingeschrÀnkt schwarz gebrannt wurde

-in Folge dessen wurde das Verbot im 17. Jahrhundert unter EinfĂŒhrung einer Steuer aufgehoben

-da das Importieren von Alkoholika aus Spanien komplizierter war, weiteten die lokalen Hersteller ihre Tequilaproduktion aus und gewannen stetig an Bedeutung und Einfluss

-da Tequila, unter anderem auch mexikanische Filmproduktionen der 1930er und 40er Jahre weiter die PopularitÀt des Tequilas propagierten, expandierte der Export nach Nordamerika

-1930 ĂŒberfiel die spanische Influenza den Norden Mexikos, woraufhin man sich auf die vermeintlich heilende Wirkung des Agavensaftes besann, angeblich wurde der heilende Trank von Ärzten in Kombination mit Salz und Zitrone empfohlen

-1959 begrĂŒndet sich die "Camera Regional de la Industria Tequila"

-1974 werden neue rechtliche Rahmenbedingungen erlassen um Tequilaerzeugnisse, -herstellung und Agavenanbau zu standardisieren

-einen wahren Boom erlebte der Export von Tequila zwischen 1985 und 1999, und auch heute ist die Nachfrage ungebremst

-Um die Herkunftsbezeichnung sowie die damit in Verbindung gebrachten QualitĂ€tsmerkmale zu schĂŒtzen wird im Jahr 1997 die heute noch geltende Norm NOM-006-SCFI-1994 beschlossen

 

Tequila ist Mexikos AushĂ€ngeschild. Wie alle mexikanischen Erzeugnisse unterliegt er der NOM (Kontrollsystem), die die Flaschen mit einer Nummer versieht, um jede einzelne bis zum Hersteller zurĂŒckzuverfolgen zu können.

Das Gesetz zur Tequilaherstellung hat prÀzise Auflagen, die vorschreiben wie und wo erzeugt werden darf. Sein Hauptproduktionsgebiet ist der Bundesstaat Jalisco auf der pazifischen Seite Mexikos. Hinzu kommen weitere 56 Gemeinden in den Nachbarstaaten Guanajuato, Nayarit und Michoacån sowie Tamaulipas am Golf von Mexiko.

Alle anderen AgavenbrÀnde werden als Mezcal bezeichnet.

 

Die Basis der Tequila- bzw. Mezcalherstellung ist immer die Agavenpflanze.

Ernten Da die Erntearbeiter jeden BlĂŒtenstand schon kurz nach Entstehung kappen, wĂ€chst das Herz der Agave immer weiter heran bis sich an den BlĂ€ttern in der NĂ€he der Piña (das Herz der Agave sieht einer Ananas sehr Ă€hnlich) rostbraune Flecken bilden - die Pflanze ist nun 8 - 12 Jahre alt. Man trennt nun die Piña von Wurzeln und BlĂ€ttern.

Garen Die ca. 35-75 Kg schweren Piñas werden nun halbiert und in sogenannte Autoklaven (Öfen oder Druckkessel) geschichtet und bei 60°C fĂŒr in ca. 40 Stunden langsam gegart um die enthaltene StĂ€rke in Zucker umzuwandeln. WĂ€hrend dieses Vorgangs fließt aus der Agave der sogenannte Kochhonig.

Kochen Die mittlerweile dunkelbraunen gegarten Agavenherzen werden nun geschreddert und unter Zugabe von Wasser zermahlen um den Zucker zu lösen, woraufhin das Honigwasser (aguamiel) gewonnen wird.

Fermentieren Die meisten Destillerien trennen das Honigwasser von den verbliebenen Pflanzenresten um einen relativ klaren Saft zur Weiterverarbeitung zu erhalten. Um die GĂ€rung einzuleiten kommen bei der Mezcalherstellung ausschließlich natĂŒrliche Hefekulturen zum Einsatz.

Destillieren Normalerweise wird Mezcal in 2 DurchgĂ€gen destilliert, wobei es in der Tequilaregion Oaxaca ĂŒblich ist, die Maische mit allen Bestandteilen, also auch den Agavefasern zu brennen. In anderen Regionen wird, wie auch beim Tequila, nur das Honigwasser destilliert.

1. Destillation (Rohbrand): Die hĂ€ufig kupferne Brennblase wird mit der Maische befĂŒllt. Beim Abbrennen entsteht der Raubrand/Rohbrand (ordinario, comĂșn, shishe) mit einem Alkoholanteil von 20 bis 30%.


2. Destillation (Feinbrand): Beim zweiten Durchgang (rectificaciĂłn) entsteht Vorlauf (puntas, cabezas), Hauptlauf (cuerpo, corazĂłn) und Nachlauf (cola). Der Hauptlauf wird in der StĂ€rke getrunken, wie er aus der Destille kommt – mit einem Alkoholgehalt von ca. 45 Vol % bis 55 Vol %  oder mit Wasser auf mildere TrinkstĂ€rken verdĂŒnnt und nun als Mezcal bezeichnet.

 

Agavenpflanzen Bildquellenangabe: Miroslaw  / pixelio.de

=Oberbegriff fĂŒr alle Destillate, die aus dem vergorenen Saft diverser Agavensorten (Agave angustifolia, Agave esperima, Agave weberi, Agave potatorum und Agave salmiana) gebrannt werden

-darf in Mexiko nur in den Bundesstaaten Oaxaca, Durango, Guerrero, San Louis Potosi und Zacatecas sowie in der Ursprungsregion, die als "Mezcalregion" bezeichnet wird, produziert werden

-Herstellung unterliegt, wie die des Tequilas, einem Reinheitsgebot, der NOM (norma ofical mexicana), die von der COMERCAM (Consejo Mexicano Regulador de la calidad del Mezcal) ĂŒberwacht wird

-typisch ist der "Wurm" oder eher die Raupe am Flascheboden des Mezcals

 

  • Plata, Blanco, White oder Silver klarer, nicht gealterter, ungefĂ€rbter Tequila, nach der Destillation auf TrinkstĂ€rke eingestellt und schnell abgefĂŒllt
  • Joven, Abocado, Oro oder Gold nicht gealterter, meist mit Karamell und/oder anderen ZusĂ€tzen gefĂ€rbter und aromatisierter Tequila, nicht mit gealtertem zu verwechseln
  • Reposado oder Rested mindestens 2, höchstens 12 Monate in großen oder kleineren FĂ€ssern aus amerikanischer oder französischer Eiche abgelagerter Tequila mit blassgoldenem Ton, weicherem Charakter, verfeinertem Agavengeschmack
  • Añejo oder Aged mindestens 1 Jahr in maximal 600 l großen EichenfĂ€ssern - meist frĂŒheren Bourbon-, seltener Cognac-FĂ€ssern - gereift etwas tieferer Goldton, ausgewogener, weicher Charakter, komplexa Aromen mit Vanille- und GewĂŒrznoten.
  • Extra Añejo oder Ultra-Aged neueste Kategorie, mindestens 3 Jahre in maximal 600 l EichenfĂ€ssern gealtert, entsprechend dunkel, komplex und anhaltend, frĂŒher oft als Reserva angeboten.
     
Wir bitten Sie die mit einem * gekennzeichneten Felder auszufĂŒllen. Vielen Dank!

Fragen Sie unverbindlich an:







Wir bitten Sie die mit einem * gekennzeichneten Felder auszufĂŒllen. Vielen Dank!


5 Designs wÀhlbar, online bezahlen, zum sofort ausdrucken.
Gutscheine fĂŒr Ihr relexa hotel

Abonnieren Sie den Newsletter der relexa hotels und freuen Sie sich auf Neuigkeiten.

Gewinnen Sie einen kleinen Eindruck von unserem schönen Hotel
relexa hotel Berlin - 25 Jahre Mauerfall - Lichtgrenze - East Side Gallery

Berlin - unsere aufregende Bundeshauptstadt