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Die Geschichte vom Flughafen Tempelhof

Nun ist der Flughafen Tempelhof bereits seit 2008 geschlossen. Grund genug für uns die bewegende Geschichte vom Flughafen Tempelhof aufzuschreiben.

Wer einmal vor der Schließung im Oktober 2008 von diesem Flughafen abflog, kann dieses Gefühl in seiner Erinnerung bestimmt nachempfinden:
Schon der erste Anblick unterscheidet sich von anderen Flughäfen. Das Gebäude ist tiefgrau, erhaben - sehr monumental. Wenn man die Eingangshalle betrat, wusste man sofort, dass dieser Flughafen eine weitreichende Geschichte haben muss.

Vor 1923 war auf diesem Gelände, dem Tempelhofer Feld, der Exerzierplatz, Hier fanden kleine Flugshows statt. 1909 machte Mr. Wright unter anderem hier seine experimentellen Flugvorführungen: Spektakulär zur damaligen Zeit.
Der ehemalige Flughafen liegt zentral in Berlin und wurde 1923 eröffnet. Zunächst war es ein kleiner Flughafen. Geplant waren knapp 100 Starts und Landungen im Jahr, aber schnell stellte sich heraus, dass dieser Platz nicht mehr ausreichen würde. Ein Ausbau fand statt, und 1927 konnte der erste Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen werden. Revolutionär war, dass der Flughafen an das öffentliche Verkehrsnetz (U-Bahn) angebunden war.

Bereits 1930 wurde ein erneuter Antrag zur Vergrößerung des Flughafens gestellt. Es wurde mit circa 4-5 Millionen Passagieren im Jahr geplant. Die Wünsche Adolf Hitlers wiesen einen gewaltigen Bau an. Seine Utopie: Er wollte den größten Flughafen Europas errichten.

1939 veranlasste Hermann Göring eine Unterbrechung der Bauarbeiten, da Teile des Flughafenbereiches als Montagehallen für Luftbomber genutzt werden sollten. Zur damaligen Zeit gab es unzählige unterirdische Tunnel, von Zwangsarbeitern oder anderen Kriegsgefangenen errichtet und für die Versorgung des Flughafens genutzt. Außerdem dienten die vielen Tunnel vom Flughafen im zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker.

Zudem gab es auf dem Flughafengelände ein Gefängnis, das 1933 als Konzentrationslager missbraucht wurde.

1941 wurde der erneute Ausbau des Flughafens fertig gestellt. Damals war es das flächengrößte Gebäude der Welt. Die Gesamtlänge betrug damals knapp 1,2 Kilometer.

Gegen Kriegsende befahl Hitler den Flughafen zu sprengen. Dieser Plan wurde jedoch nicht umgesetzt, da die Rote Armee im April 1945 den Flughafen besetzte. Der Krieg hatte dem Flughafen große Schäden zugefügt. Viel war zerstört worden, unter anderem die unterirdischen Bunker und zahlreiche Filmaufnahmen.

Nach Kriegsende fand der Flughafen als Militärstützpunkt der USA eine neue Verwendung. In der Zeit der Berliner Luftbrücke (Juni 1948 bis Mai 1949) wurde ganz West-Berlin von Fliegern, die am Flughafen Tempelhof landeten, mit Lebensmitteln versorgt. Die berühmten „Rosinenbomber“ starteten hier fast minütlich. Da einige Piloten beim Anflug auf Tempelhof in dieser Zeit Süßigkeiten an kleinen Fallschirmen abwarfen, bekamen diese Flieger von Berliner Kindern den liebevollen Namen „Rosinenbomber“. Zeitzeugen berichten noch heute, wie groß die Freude war, wenn man solch einen "Fallschirm" abfangen konnte.

Erst ab 1951 wurde der Flughafen erneut für den Luftverkehr genutzt. Der reguläre Flugverkehr wurde nach Tegel verlagert und 1975 wurde der Flughafen Tempelhof wieder für kleine Flugzeuge des zivilen Luftverkehrs freigegeben.

Nach vielen Diskussionen und Bürgerentscheiden wurde der Flughafen 2008 geschlossen. Seitdem ist „das Tempelhofer Feld“ für jedermann frei zugänglich. Berliner und Touristen nutzen es als großzügige Parkanlage für Picknicks, Sport und Freizeitbeschäftigung jeder Art.

Sie können das Flughafengelände heute besichtigen. Es werden sehr interessante Führungen angeboten.


Unsere TIPPS
Verbinden Sie den Flughafen Tempelhof mit einer weiteren Sightseeing Tour

oder

Machen Sie eine Führung auf dem Flughafen Tempelhof bei einer kommenden Kurzreise in Berlin

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gern an. Das Team des relexa hotels hilft Ihnen gern weiter bei allen Fragen rund um Anfahrt, Preisen und vielem mehr. Telefon: 030-264830 oder per email: berlin@relexa-hotel.de.


"Rosinenbomber"
Flughafen Tempelhof
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